Herbe Enttäuschung gegen Treia/Jübek
Halbzeit: 7:14, Endstand: 15:33
Kein Ergebnis für die Öffentlichkeit! Mit anderen Worten, nach so einem Spiel wünschte man sich, es gäbe tatsächlich so ein "Blitzdingsgerät" aus dem MIB Film, um dieses Spiel ungeschehen zu machen. Tom war auch am Sonntag noch sehr gefrustet über die Spielweise seiner Mannschaft. Alles was gegen SIF noch gut umgesetzt worden war, wurde gegen die Treianer schlicht und ergreifend, schlecht gemacht. Die Ausrede, wir seien körperlich unterlegen, mag durchaus sein, doch Handball spielen, verlernt man nicht innerhalb 1 Woche!
Man sollte aber nicht vergessen, dass Treia nicht umsonst auf dem Platz der Sonne steht. Zum Spiel:
Die Mannen um Treia´s Coach Arne Jessen, spielten eine sehr konsequente und aggressive Abwehr, in der sich unser Angriff immer wieder festrannte. Desweiteren wurden wir dadurch immer wieder zu individuellen Fehlern gezwungen (überhastetet Würfe, Fehlpässe usw.), was Treia gnadenlos ausnutzte. So stand zur Halbzeit folgerichtig 14:7 aus Sicht der Treianer.
In der zweiten Hälfte das gleiche Spielchen. Treia konnte kontinuirlich den Vorsprung ausbauen, nicht unbedingt durch die Spielerischen Mittel, aber durch die individuelle Stärke der Treianer. Insgesamt agierten wir über die gesamte Spielzeit gesehen zu harmlos, so dass auch am Ende eine harte, aber verdiente 15:33 "Klatsche" an der Anzeigentafel stand.
Trotzdem gilt es jetzt, weiter nach vorne zu schauen, hat man ja schon am jetzigen Samstag das nächste schwere Spiel gegen den Tabellennachbarn aus Büsum vor Augen!
Eure Zweite
Souveräner Sieg gegen Slesvig IF
In der 1 Halbzeit standen wir aggressiv und konsequent in der Deckung wodurch wir über die 1. und 2. Welle zu schnellen und einfachen Toren kamen. Leider wurde das, was in der 1. Hälfte noch so gut umgesetzt wurde, in der 2. Hälfte schmerzlich vermisst, die Partie wurde dadurch unnötig hektisch und zerfahren. Trotz der ganzen hektik konnte das Ergebnis gut Verwaltet werden, wobei man durchaus hätte höher gewinnen müssen.
Schön war an diesem Tag auch, dass Mark nach sehr langer Verletzungspause, sich wieder in´s Team zurückgemeldet hat und im Spiel gegen Slesvig IF auch schon wieder "genetzt" hat! Viel Erfolg weiterhin Mark (Einstandskiste für das 1. Tor ;-)). Leider müssen wir uns für die nächsten Wochen von Henning verabschieden, da er zurück nach Osnabrück geht, um sich auf seine Prüfungen vorzubereiten. In diesem Sinne "Glück auf"!
Pokalfinale: Die Zweite vs. HSG Nord-NF IV (Sonntag, 11 Uhr, Husum) 33:24 (18:11)

Nach kurzer Nacht trafen wir uns um 10:15 Uhr an der Halle in Husum. Pokalfinale war angesagt. Gegner zu so einer unchristlichen Zeit war die vierte Reserve von der HSG Nord NF.
Zum Warmmachen sei nur gesagt, das Bam Bam versucht hat die Latte zu zerschießen . Kopfschütteln in der Runde war die Reaktion darauf. Leider hatten es einige von uns versäumt am Abend vorher rechtzeitig ins Bett zu gehen, zumindest hatte der ein oder andere einen schlechten Atem oder zumindest verblitzte Augen. Dementsprechend Müde gingen wir ins Spiel (außer van de Gries) und das Spiel plätscherte vor sich hin. Als wir “wach“ waren, so um die 15 min., zogen wir unser Positionsspiel und diverse andere Sachen aus dem Hut. Nord NF hatte nun kein Mittel mehr gegen unser Spiel und wir zogen zur Halbzeit auf 18:11 davon. Dieses ist jetzt kein Deja-Vu, nein auch hier waren andere Dinge in der Halbzeit wichtiger als das Spiel. Und so kam es, wie es kommen musste. Nord NF kam auf 18:16 heran. Das Kampfgericht fragte bei unserer Bank nach wann wir wieder anfangen mit Handballspielen. Wir vertrösteten Sie noch kurz und 5 min später stand es 22:16 für uns. Nord NF konnte oder wollte nicht mehr, auf jeden Fall zogen wir davon und führten sogar mit 11 Toren. Leichtsinnig und durch eine völlig überzogene Rote Karte für Henning (3x2min), bröckelte das Abwehrmauerwerk (Eigenlob sei an dieser Stelle mal erlaubt) und so kam Nord NF noch auf 9 Tore ran. Endstand war 33:24 und unser Kapitänsanwärter Basti nahm überglücklich den Pokal aus den Händen von Peter Blunk entgegen. Ich meine sogar es war eine Träne bei Basti zu sehen. Feiern wollte niemand mehr wirklich, dazu waren einfach alle zu Müde.