Arbeitssieg für die Zweite

Endergebnis 30-25, Halbzeit: 12-12
Die ersten 20 Minuten des Spiels wurde von der HSG verschlafen. Die agil und schnell spielende Gastmannschaft aus Flensburg lag ständig in Führung. Der Spielstand in der 23. Minute lautete 10-7 für den Gast. Erst nach einer Auszeit einigen Positonswechseln und einem Torwartwechsel wachte die HSG auf. Angetrieben von einem hervorragenden Christian Kohncke zwischen den Pfosten (insgesamt 21 Paraden - davon 3 gehaltenen 7 Metern) nahmen auch seine Vorderleute den Kampf an und konnten bereits bis zur Halbzeit das Spiel wieder offen gestalten. Mit einem 12-12 ging es in die Halbzeit. Die Deckung war auch der Garant für eine gute 2. Halbzeit. Die Flensburger bissen sich immer wieder in den nun gut organisierten Deckungsverbund der Heimmannschaft fest. Nun baute die HSG den Vorsprung stetig aus. 16-14 (35. Min.), 20-17 (44. MIn.) und 25-20 (51. Min.). Am Ende sprang ein verdienter Sieg mit 5 Toren heraus.
Torschützen HSG SZOWW II: Bergholz 6, Fülbier 5, Lorenzen 4, Krieger 3 (1), Gutbier 3, Rudolph 3, Rahn 2 (1), Stuhr 2, Westermann und Bies je1
IF Stjernen Flensborg: Fechner, P. Kringiel, Weidner, Schmidt je 4, I. Rahlf 3, R. Rahlf 2, Rerup, T. Kringiel, Johannsen und Helmer je 1

Kleiner Kader sorgt für Niederlage

Wieder mal fuhren wir ins "Ausland" Dithmarschen zum MTV Heide. Der Gegner hatte bis dato alle Heimspiele gewonnen. In der ersten Halbzeit sah es so aus, daß wir diese Serie knacken konnten. Eine Gute Abwehrleistung und ruhige, lang vorgetragene Angriffe waren der Garant dafür, daß die Heider nicht ins Spiel kamen. Zwischen der 19. bis 26. Minute warfen wir 4 Tore in Folge und konnten uns auf 10 - 7 absetzen. Zur Halbzeit führten wir dann immer noch mit 12 - 10.
Leider konnten wir das Niveau in der 2. Halbzeit nicht halten. Heide drehte in den ersten 10 Minuten den Spieß um und führte in der 40. Minute mit 16 - 13. Nun machten sich auch die konditionellen Mängel bemerkbar. Heide kam zu leichten Toren, da sie den Ball schneller laufen ließen und wir hatten nichts mehr entgegen zu setzen. Zum Ende verloren wir mit 26 - 20 und die Heider wahrten ihren Heimnimbus.
Vielen Dank an Timo Dethlefsen aus der III. Herren, der es uns ermöglichte, durch seine Zusage zumindestens 8 Feldspieler auf dem Spielbericht zu haben. Insgesamt war Timo schon Spieler 28, der in der Zweiten eingesetzt wurde.
Torschützen HSG: Westermann 8, Krieger 4 (1), Fülbier, Bies je 3, Gutbier, Bergholz je 1

19:31-Klatsche gegen die HSG Tarp/Wanderup II

Von Anfang an war Sand im Getriebe. Der Spielaufbau war schleppend und immer wieder mit Ungenauigkeiten versehen. Einzig allein war die Abwehr in der 1. Halbzeit stabil. Daher lagen wir auch nur mit 11-8 zur Halbzeit zurück. Zu allem Übel verletzte sich auch noch "die Rostocker Wand" (Leiste). Der in der 2. Halbzeit im Tor stehende Matze Niedermeyer ließ in den ersten 6 Minuten kein Tor der Heimmannschaft zu. Wir verkürzten dann auch auf 10-11 und hatten noch 3 Angrigge zum Ausgleich, die auch wieder unkonzentriert weggeworfen wurden. Als dann auch noch Mattes (Tudsen) wegen eines Revangefoul (lt. Schiedrichtereintragung) mit der Roten Karte ausschied lief nichts mehr zusammen. Tarp kam immer öfter zu leichten Toren und so wurde das Spiel letztendlich auch verdient verloren.

Torschützen: Westermann (5/1), Rahn, Bies je (3/1), Herrig, Rudolph, Vlasics je (2), Bergholz (1) und Krieger (6).

Interview im November mit H.Biesberg

Herr Biesberg,

Sie sind derzeit angeschlagen. Wie sieht ihr Genesungsprozess aus und wann können wir uns wieder auf ein Spiel mit Ihnen freuen?

In unserem Alter ist man immer angeschlagen. Die Geschichte mit dem Rücken ist aber auskuriert. Nur das Knie macht mir noch etwas zu schaffen. Aber ich bin frohen Mutes, am Samstag gegen Tarp wieder dabei zu sein. Ich brenne quasi, wieder die Kugel ins Eckige zu versenken.

Das mit dem Versenken klappte am Wochenende ja schon ganz gut - zwar bei deinen Mannschaftskollegen, aber ok! Wie schafft es die Mannschaft, diesem ständigen Druck des Vereins standzuhalten?? Trainiert ihr hier speziell auf dieser Ebene?

OK, was momentan im Verein abläuft ist zum Teil schon recht merkwürdig. Wir Spieler versuchen, es auszublenden und uns auf die Saison zu konzentrieren. Aufgrund der momentanen Situation der I.Männer, ist es schon komisch für uns, sich zu motivieren, weil man weiß, was passieren kann, wenn die Jungs nicht langsam mal gewinnen. Wie sagte der Headcoach vor dem Spiel gegen Jarplund: „Männers, wir haben nichts mehr zu verlieren, lasst uns den Rest der Saison Spaß haben.“ Wie man gesehen hat, wenn der Zug kommt, sollte man von den Schienen gehen!

Auf die Frage ob wir speziell auf dieser Ebene trainieren - nur soviel: Wir gehen langsam zum „1 x wöchentlich Training“ hin, damit die Jungs Ihren Kopf freibekommen.

In einem freundlichen Gespräch mit dem neuen Trainer der Ersten am Samstag Abend beim Headcoach kamen wir überein, dass nur „WIR“ gemeinsam den Karren der Ersten aus dem Dreck ziehen können. Es bringt uns nichts, wir landen im vorderen Mittelfeld und steigen, wie es momentan ja stark aussieht, ab.

Problem sehe ich nur, das wir mit Bubi und Kai schon 2 Spieler fest abgegeben haben und auch Helge schon gefragt wurde. Dazu kommt, das Jens Peter ganz lange ausfällt und Kiki erst wieder Ende Dezember zur Verfügung steht. D.h. unsere Möglichkeiten, Leute abzugeben sind langsam erschöpft.

Noch glaube ich an das Wunder, aber es wird Zeit!!!!!

Trotzdem schafft Ihr es ja momentan, die Ausfälle und Abgänge zu kompensieren. Liegt es wirklich an der Mentalität der einzelnen Spieler oder zeigt sich jetzt, dass der große Kader doch etwas Gutes hat?

Nützt ja nichts. Aufgrund unseres Alters wissen wir, was wir können. Und es scheint in einigen Spielen ja zu reichen. Nicht immer gewinnt Jung gegen Alt. Jarplund z.B. spielt einen richtig schnellen Ball vor der Abwehr, wo durchaus Lücken entstehen können, wenn die Abwehr mitgeht. Wir sind einfach stehengeblieben und schon waren keine Lücken vorhanden und es war schwer für die „Jungen“ durchzukommen. Aber das lernen die auch noch!

Des Weiteren können wir natürlich auf unseren großen Kader zurückgreifen, der nun immer kleiner wird. Aber lieber so, als wenn wir nur noch mit 8 Leuten zum Spiel antreten. Hier ein Dank an Sven Ove und Pierre, die sich bereiterklären, bei uns auszuhelfen.

Kommen wir zu einem anderen Thema: Die Weihnachtsfeier der HSG steht vor der Tür und das diesjährige Mottoo lautet "LasVegas". Hat sich die Zweite schon Gedanken gemacht?

Um das Motto haben wir uns (glaube ich!) noch keine Gedanken gemacht. Wir haben ganz andere Probleme momentan im Verein/ in der Mannschaft. Ich persönlich bin auch nicht so ein Motto-Fan für solche Veranstaltungen. Es ist eine Weihnachtsfeier und keine Karnevalsveranstaltung. Das habe ich letzte Saison schon mal angesprochen.

Am Rande sei erwähnt, dass die Zweite um 19 Uhr noch ein wichtiges Spiel hat. Wir sollen um 21 Uhr in Wittbek sein, da es dann Essen gibt. Frage an die Redaktion: Wie soll das funktionieren? Das Spiel ist gegen Halb Neun zu Ende, dann runterkommen (nachschwitzen), Duschen, Rentiere füttern, Verkleiden und dann irgendwie sehen das man nach Wittbek kommt. Gut, es geht nicht anders.

Vielleicht gehe ich ohne Verkleidung, feiere und gehe irgendwann nach Hause mit den Worten: Rien ne va plus !

Ich weiß es wirklich noch nicht.

Ok, nächste und letzte Frage: Es gab in dieser Saison ja schon einige Derbys und es wird ja auch noch ein paar mehr geben. Welche Mannschaft bevorzugst du bei solchen Aufeinandertreffen?

Ganz klar freue ich mich auf das Rückspiel auf Nordstrand. Mein letztes offizielles Spiel gegen meine ehemaligen Mitspieler.  Es war eine schöne Zeit mit Ove, Kai, Birger, Headcoach und den ganzen anderen Verrückten. Die Zeit werde ich nie vergessen. Dann noch gegen Husum da ich mit einigen Husumern gut klarkomme. Der Rest ist mir eigentlich ziemlich egal, die „Alten“ von damals spielen z.T. gar nicht mehr und gegen die Jungen bringt es nicht mehr soviel Spaß. Früher wurden sich die Fressen eingehauen und anschließend Bier getrunken. Nun quarken die Jungen und deren Eltern wenn man mal etwas härter spielt. Nach der Saison ist sowieso Schluss, denn ich merke das die Lust nicht mehr so da ist wie vor 2-3 Jahren. Das wir nun noch Putzen müssen ( Hallenboden und Kabinen ) dor bin ik so möh op.

In diesem Sinne wünsche ich der Ersten Männer endlich ein Erfolgserlebnis, meiner Mannschaft eine erfolgreiche Restsaison, allen Lesern eine schöne Weihnachtszeit und mir, das ich auch die letzte Saison ohne Verletzungen spielen kann und noch einmal mit Heiko Lohr auflaufen darf.

 

Einer für Einen

 

Zittersieg gegen die SG Oeversee/Jarplund-Weding

Helge wird hart attackiert! (Photo: Klaus Hansen)Helge wird hart attackiert! (Photo: Klaus Hansen)
Endergebnis: 23:22 (9:10)
In der 1. Halbzeit lag der Gast stehts mit einem bis zwei Toren in Front. Hier war es vor allem der Torwart der HSG SZOWW Ulf Hausburg (insgesamt 20 Paraden) der die Gastgeber am leben hielt. In der 2. Halbzeit konnte die HSG ihre Trefferquote erhöhen und ging verdient bis zur 48. Min mit 20:16 in Führung. In der hecktischen Schlußphase behielt die routiniertere Heimmannschaft kühlen Kopf und konnte den knappen Sieg nach Hause schaukeln und damit auch 2 weitere Punkte einfahren.
Torschützen HSG: Fülbier 9 (4), Westermann 5, Krieger 4 (1), Schlemeier 2, Bergholz, Rudolph und Hänsel je 1
SG Oev./Jarp.-Wedding: Sieck 7 (5), Walter 4 (2), Tiller 3, Petri und Johannsen je 2, Fanslau, Eichhorn, Beirer und Büttner je 1

Niederlage gegen den TSV Nordstrand

Die SG Husum-Schobüll hat sich an der Tabellenspitze der Handball-Landesliga Nord der Männer festgesetzt. Bei Glücksburg 09 setzte sich die SG mit 32:30 durch und liegt weiter vor dem TSV Nordstrand, der bei der HSG SZOWW II mit 33:25 ebenfalls einen Sieg einfuhr.

HSG SZOWW II – TSV Nordstrand 25:33 (11:15).

Die Nordstrander gaben in spielerischer Hinsicht den Ton an, die HSG hielt mit Kampf dagegen. Doch es reichte nicht. Dennoch war HSG-Coach Martin Fülbier zufrieden. Die HSG führte 3:1, geriet dann mit 4:11 (15.) in Rückstand, kämpfte sich bis zur Pause aber wieder auf vier Tore heran. Im zweiten Spielabschnitt hielt die HSG bis zum 22:25 die Partie offen. „Dann war bei uns die Luft raus. Unsere Fehler hat Nordstrand mit Kontern bestraft“, berichtete Fülbier, der tatenlos mit ansehen musste, wie die Gäste noch auf 33:25 davon zogen.

SZOWW II: Westermann (6), Fülbier (4), Krieger (4), Rahn (4), Bergholz (3), Schlemeier (2).

Nordstrand: Empen (11), Hansen (9), Gutbier (4), O. Ingwersen (3), P. Ingwersen (2), Detlefsen (2), Ketelsen (2).

HSG SZOWW II - SG Friedrichstadt/Schwabstedt

Pierre setzt sich durch.... (Photo: K.Hansen)Pierre setzt sich durch.... (Photo: K.Hansen)

Endstand: 31:31  Halbzeit: 13:15

Gerechtes Remis im Derby gegen Friedrichstadt! In einem spannenden und unterhaltsamen Landesligaspiel ergatterten/verloren wir am Ende einen verdienten Punkt.

Die Vorzeichen für diese Partie standen mehr als ungünstig. Ohne Jens, Kai, BamBam, Kimi, Barns und Kiki mussten wir am Samstagabend gegen die SG antreten. Trotz der Ausfälle waren wir hochmotiviert und hatten uns Hilfe aus der A-Jugend und der Ersten geholt. Neben Flex spielten somit noch Pierre und Sven-Ove das erste Mal im Lotto-Team (man weiß nie, welche Nummern auflaufen....) der HSG. Von Beginn an entwickelte sich eine spannende Partie, in der wir vor allem Probleme in der ungewohnten Abwehr hatten. Zwar warfen wir vorne unsere Tore, schafften es aber anfangs nicht wirklich, den Gegner auf Distanz zu halten. Somit liefen wir bis zur Halbzeit einem Rückstand hinterher. Auch nach dem Wiederanpfiff kamen anfangs nicht richtig ran, obwohl die Abwehr mit Henning im Mittelblock nun wesentlich aggressiver agierte. Erst in der 52. Minute schafften wir den verdienten Ausgleich und gingen danach mit 2 Toren in Führung. In dieser Phase waren es vor allem Pierre und Tudsen, die uns im Spiel hielten. Doch Friedrichstadt steckte nicht auf und kämpfte sich bis 30 Sekunden vor Schluss auf ein Tor ran. Wir mussten also nur noch den Ball halten und das Spiel wäre gelaufen gewesen. Doch wie es nun einmal so ist - der Ball landete 3 Sekunden zu früh beim Gegner, der mit einem schnellen Konter das verdiente Remis perfekt machte. Im Endeffekt war es das richtige und gerechte Ergebnis, da Friedrichstadt über 50 Minuten das Spiel in der Hand hatte.

Wir bedanken uns nochmal für den Einsatz der drei Zusatzspieler, die sich nahtlos einfügten, überzeugten und den Altersschnitt endlich mal unter 30 Jahre drückten......

Einer für Einen

TSV Treia - HSG SZOWW II

Halbzeit 12:16, Endstand 27:33

 

Am 30.10.2008 fuhren wir Richtung Silberstedt, um unser Punktspiel gegen den TSV Treia zu bestreiten.

Der TSV Treia mußte in dieser Saison den Abgang einiger Leistungsträger kompensieren, so mußten die jüngeren Spieler mehr Verantwortung übernehmen.

Bis zum jetzigen Zeitpunkt hat Treia noch keinen Punkt eingefahren, jedoch haben die Mannen um den neuen Coach Arne Jessen schon oft bewiesen, dass sie durchaus andere Mannschaften in Verlegenheit bringen können.

Wir haben uns also vorgenommen, unseren Gegner auf gar keinen Fall zu unterschätzen.

Die Vorzeichen standen nicht so gut, da unser Rückraum momentan verletzungsbedingt sehr dezimiert ist, wir konnten aber  glücklicherweise auf Haui und Broder aus der Ersten zurückgreifen,

die sich sehr gut in das Spiel integrierten und zusammen für 17 Buden sorgten.

Die ersten 10 Minuten gestalteten sich sehr ausgeglichen, und Treia war ständig auf Augenhöhe.

Erst nach einer Viertelstunde konnten wir uns auf zwei Tore absetzen und gaben die Führung auch nicht mehr ab, so gingen wir mit einer 16:12-Führung in die Kabine.

Anfangs der zweiten Halbzeit schien es, dass sich unsere Abwehr festigte, aber das war nicht von langer Dauer. Hinzu kamen einige technische Fehler im Angriff, und Treia konnte mit schnellen Gegenstößen auf 19:17 (37.) verkürzen. Wir ließen uns aber nicht aus der Ruhe bringen und spielten unseren Stiefel runter.

Schließlich führten wir zur 50. Minute wieder mit 27:21 Toren, machten aber mal wieder nicht mehr als nötig war, und siegten verdient mit 33:27.

Nochmals herzlichen Dank für die Unterstützung aus der Ersten, wir werden euch, wenn es nötig ist, selbstverständlich auch helfen.

 

EINER FÜR EINEN

 

HSG SZOWW II - THW Kiel II (4. Runde HVSH-Pokal)

Tudsen findet die Lücke....Tudsen findet die Lücke....

Endstand: 27:33     Halbzeit: 15:16

 

Nachdem wir die 3. Pokalrunde gegen den Rendsburger TSV gewonnen hatten, stand nun ein etwas anderer Gegner auf dem Papier, nämlich die zweite Mannschaft vom THW Kiel. Im Vorfelde wurde bekannt, dass einige der Stammspieler des THW fehlen werden, trotzdem stellten wir uns auf eine „harte Nuss“ ein, denn schließlich spielen wir Landesliga und der THW Oberliga.

Die erste Halbzeit verlief  zu unserem Erstaunen recht ausgeglichen, obwohl Kiel ein sehr hohes Tempo spielte. Nach einem 2:6 (10.) konnten wir in der 13. Spielminute zum 6:6 ausgleichen. Es begann ein Kopf-an-Kopf-Rennen, und wir gingen in der 21. Minute sogar mit 11:9 in Führung, die wir jedoch zur Halbzeit wieder abgeben mussten, so stand es nach 30 Minuten 15:16 für unseren Gegner.

Der zweite Durchgang gestaltete sich etwas anders: THW spielte weiter Feuerwehrhandball, und uns ging ab der 40. Spielminute die Pumpe. Die jungen Spieler waren konditionell doch ein bisschen besser aufgestellt als wir, und es wurden von uns einfach zuviele Torchancen ausgelassen. So bauten die Kieler ihren Vorsprung von 16:20, über 23:30 (53.) aus, und siegten dann schließlich verdient mit 27:33 Toren.

Es war ein schöner Handballnachmittag, den wir allerdings teuer bezahlen mussten, denn Kai zog sich einen Muskelfaserriss in der Wade zu, und Jens-Peter verletzte sich am Ellenbogen.

 

An dieser Stelle euch beiden gute Besserung und Einer für Einen

Interview mit Henning Biesberg

Herr Biesberg, wie bewerten sie derzeit das Auftreten ihres Teams in der neuen Liga?

Ich muss sagen, dass ich doch überrascht bin, wie wir in die neue Saison gestartet sind. Wir sind noch dabei, unsere 7 Neuzugänge  in die Mannschaft zu integrieren. Aber dank einer intensiven Vorbereitung, in der uns der Headcoach so manche Länderei im Raum Ohrstedt/Ostenfeld gezeigt hat, sind wir fitter, als wir gedacht haben. Aufgrund einiger Vorbereitungsspiele haben wir doch schon etwas zusammengefunden. Dieses hatte natürlich auch etwas mit dem ersten „harten“ Training bei Birger Barns zu tun, wo sich einige doch schon etwas näher gekommen sind.

Natürlich haben wir in den ersten Spielen auch Glück gehabt, denn Mannschaften wie Bredstedt und Nord NF haben ganz andere Ziele als wir. Beide wollen, wenn möglich, wieder in die Oberliga. Und wie es ist, wenn man Mannschaften unterschätzt, haben wir in Glücksburg gesehen, die uns zeitweise vorgeführt haben. Aber nach 4 Spieltagen haben  wir 6:2 Punkte und sind über unserem Soll.

Was mir etwas zu denken gibt: Wir haben in 4 Spielen zwar 133 Tore geworfen, aber auch 132 kassiert. Und das, obwohl wir eine Abwehr haben mit über 1,90 m Durchschnittsgröße. Da kommt die mangelnde Absprache zum Tragen. Da müssen wir/der Trainer ansetzen. Sonst bin ich ganz zufrieden mit dem Auftreten der Mannschaft. Ein Haufen untrainierbarer Handballverrückter, die nur noch eines wollen: Spaß, und das nicht zu knapp. Wenn dann noch Erfolg dazukommt, ist es noch besser.

Herr Biesberg, Sie sprechen die Integration an. In wie weit ist es da schwierig gewesen, die vielen Nationalitäten (Bergholz/Finnland, Schlemeier/Schweiz, Lorenzen/Haitabu) unter einen Hut zu bekommen?

Gut, dass Sie das ansprechen. Sicherlich ist es schwierig, die verschiedenen Nationalitäten unter einen Hut zu bringen. Aber wir haben da unsere eigene Sprache entwickelt und mit Hand und Fuß bekommen wir das schon hin. Es ist natürlich eine Herausforderung an unseren Trainerstab,

die unterschiedlichen Spielweisen zusammenzubringen. Auf der einen Seite der robuste Teil, der das Spiel übers dolle Werfen wegmacht ( hier sei BAMBAM erwähnt), auf der anderen Seite die Filigrantechniker wie Bergholz, Vlasics oder Rahn, die den Ball gerne ins Tor zaubern wollen. Und Pelf Meter Lorenzen (Haitabu), dessen Sprache doch arg gewöhnungsbedürftig ist, ist nun für ein ¾ Jahr in Australien um sich dort handballerisch und sprachlich weiterzuentwickeln.

Kommen wir zu etwas anderem: Wie erklären sie sich den unglaublichen Zuschauerzuspruch, den sie gleich in der ersten Saison in der Landesliga erfahren? Auch beim Thema "Sponsoren" scheint ihre Mannschaft weit vorne zu liegen.....

Das mit den Zuschauern erkläre ich mir damit, dass viele sehen wollen, was die „alten“ Haudegen noch können. Dazu kommt, dass wir momentan erfolgreich spielen. Stehst Du nicht mit 6:2 Punkten, sondern mit 0:8 Punkten da, verlieren die Zuschauer gerade bei einer II. Mannschaft schnell das Interesse. Es ist aber schön, das so viele Zuschauer zu unseren Spielen kommen und sogar uns zu Auswärtsfahrten begleiten.

Zum Thema Sponsoren sei gesagt: Kümmere dich selbst, dann hast Du am Ende mehr. Wir haben einige Personen angesprochen und sie waren sofort bereit uns in der Saison zu unterstützen. Außerdem macht es doch ein schöneres Bild, wenn alle sich in den gleichen Sachen warmmachen und spielen. Von hieraus nochmals einen großen Dank an die Sponsoren.

Wie sieht die wöchentliche Trainingsarbeit in so einem Team aus? Gerüchte besagen, dass im letzten Jahr nur Brennball den Aufstieg gesichert hat....

Aufgrund der Tatsache, dass wir ein untrainierbarer Haufen sind, besteht die Aufgabe darin, uns in Bewegung und bei Laune zu halten. Die Gerüchte sind Tatsachen! Durch das Brennballspielen wird man noch härter und man kennt keine Schmerzen mehr. Auch führt es zu einem Teamzusammenhalt, der seines gleichen sucht. Das hat uns im Nachhinein den Aufstieg gesichert, auch wenn er ziemlich merkwürdig zu Stande kam. Nun sind wir in der Landesliga und wollen da auch nicht mehr weg. Die Mannschaften aus der Oberliga brauchen Ihre Spione also nicht zu uns zu schicken, wir bleiben wo wir sind, die Fahrten sind uns zu weit und fast alle haben Familie und das geht vor.

Zu guter Letzt noch etwas Privates: Stimmt es, dass sie trotz ihrer Bundesligaerfahrung und ihres unglaublichen Talentes schon einmal beim Ohrstedter Westküstenturnier mit Perücke am Straßenrand Lieder zu einer Luftgitarre gesungen haben?

Daran kann ich mich nicht erinnern. Wir Schweden sind eher die ruhigeren Typen. Ich gehe davon aus, dass es sich um meinen Doppelgänger handelt, der seit Jahren in Ohrstedt beim Turnier sein Unwesen treibt, um mich ins schlechte Licht zu rücken. Aber das ist nach dieser Saison sowieso vorbei. Ich beabsichtige, wie mein guter Freund Stefan Lövgren aus Kiel, wieder in mein Heimatland zurückzugehen um mich dort meiner Rentierzucht zu widmen. Eine kleine Anekdote: Ich habe für jedes geworfene Tor mir ein Rentier zugelegt und meine Zucht besteht folglich momentan aus knapp 11.000 Tieren. Da haben meine Frau, meine beiden Kinder und ich richtig gut zu tun. Und ich denke, mit dem Klassenerhalt und mit einer tollen Abschlussfahrt kann man dieses Kapitel abschliessen.

Vielen Dank

 

Henning Biesberg war jahrelang ein Weltklassehandballer und Publikumsliebling vieler Vereine. Nach seiner Profikarriere benötigte er viele Jahre, um sich handballerisch sesshaft zu fühlen. Nach verschiedenen Engagements fand er seine Heimat bei der HSG SZOWW, wo er nun die Zweite mit seinem Wissen vorantreibt. Herr Biesberg ist verheiratet mit Sonja, die ihm zwei Kinder schenkte. In seiner Freizeit kümmert er sich um den Grill von Headcoach und um seine Rentiere.

Heimsieg gegen die HSG NORD-NF

Halbzeit: 17:16, Endstand: 36:35

Letzte Woche Samstag, trafen wir in unserem zweiten Heimspiel auf die HSG Nord NF.

Die Oberligaabsteiger um Spielertrainer Anders Ockholm hatten sich an diesem Tag viel vorgenommen gegen unser Team. Von Beginn an standen wir konzentriert in der Deckung, hatten wir in den vorangegangenen Trainingseinheiten die doch „gefürchteten Schlagwürfe“ von Okholm aus dem Archiv gezaubert, um gerade in dieser Hinsicht auf der Hut zu sein. Das Spiel gestaltete sich in der Ersten Hälfte sehr ausgeglichen. Keiner der beiden Mannschaften wollte bzw. konnte sich absetzen. So ging es in ersten Hälfte Tor um Tor. Mattis, unser „Oldie“, erwischte es dann diesmal nach ca. 20 Min.! Nach einer „rüden“ Attacke gegen Okholm, sah unsere Nr. 40 durch die Schiri´s Andresen/ Brodersen die Rote Karte!

Das Foul an Okholm sah schlimmer aus, als es war. Er fädelte sich bei Mattes ein und ließ sich theatralisch fallen. Clever gemacht! Zur Pause stand es 17:16 für uns.

Man konnte merken, dass Nord-NF nicht die „Puste“ hatte, das Niveau zu halten. Das wollten wir in der zweiten Hälfte ausnutzen. So kamen wir immer durch gutes Druckspiel zu leichten Toren.

Auch die Anspiele an den an diesem Tag gut aufgelegten Helge Schlemeier gefielen. Einziges Manko bei Helge: Er darf nicht frei zum Wurf kommen. Es müssen mind. ein bis zwei Leute an ihm hängen, damit er den Ball in die „Maschen“ hämmern kann. Wir konnten uns gegen Nord-NF stetig absetzen und so führten wir ab der 42. Min. mit 30:24.

Nord stellte dann notgedrungen die Abwehr um, hatten sie doch kurz zuvor Lars Hansen durch die Dritte Zeitstrafe verloren. Kai und Jens-Peter wurden kurz genommen und wir vertändelten dadurch des öfteren wieder den Ball, wodurch Nord durch Thielebein bzw. durch gute Anspiele von Ockholm an den Kreis zu einfachen Toren kamen. Unser Vorsprung war in der 59 Min. wieder dahin, wir führten zwar noch mit 35:34 kamen aber in der Deckung nicht mehr zurecht. 60 Min: Wir sind im Ballbesitz, 45 Sek. sind noch zu spielen. als einem Spieler von uns, ein „haarstäubender“ Rückhandfehlpass passierte. Nord-NF glich durch ein Kontertor aus zum 35:35! 20 sek. blieben uns jetzt noch diesen „groben Schnitzer“ wettzumachen!

Druckspiel begann von Linksaußen, eigentlich hätte J-P auf Halb Rechts werfen müssen, aber Nord hatte die „Schussfalle für Rechtsaußen“ gestellt! J-P spielte den Ball zum Headcoach, der den Ball dann 3 sek. vor dem Ende zum verdienten 36:35 versenkte!

So hatten wir das Glück wieder auf unserer Seite, wie auch schon gegen Bredstedt.

Zum nächsten Heimspiel am 25.10.08 in Ostenfeld um 17 Uhr benötigen wir kein Glück,  sondern von der 1-60min. eine geschlossene Mannschaftsleistung um die 4 Runde im Pokal auf Landesebene gegen THW Kiel II zu „meistern“! Die Zweite freut sich schon jetzt auf diesen Fight gegen den Oberligisten aus unserer Landeshauptstadt! Wir werden sehen….

 

Einer für Einen 

 

Niederlage gegen Glücksburg

So richtig kann sich noch kein Team an der Tabellenspitze der Handball-Landesliga Nord der Männer etablieren. Erneut gab es einen Führungswechsel. Vorn liegt jetzt HKUF Harrislee, das sich beim 23:23 bei der SG Husum-Schobüll überaus schwer tat, aber von der 32:36-Niederlage des bisherigen Spitzenreiters HSG SZOWW II im Spitzenspiel bei Glücksburg 09 profitierte. Auch Verfolger TSV Nordstrand bekleckerte sich beim 29:28 in Treia nicht mit Ruhm. Weiterhin auf den ersten Punkt warten am Tabellenende der TSV Treia und die HSG Weddingstedt.

Glücksburg 09 – HSG SZOWWII 36:32 (19:12).

Der optimale Start mit 9:4 gab Glückburg den nötigen Rückhalt. Besonders Florian Kristof, mit zwölf Treffern erfolgreichster Schütze, war bei seinen Gegenstößen von den Gästen nicht zu stoppen. Bis zum Seitenwechsel war die Glücksburger Führung schon auf 19:12 angewachsen. In Durchgang zwei erhöhte 09 auf 27:17, musste dann aber noch zittern, denn der Gast verkürzte auf 31:32. Die letzten Minuten gehörten dann aber wieder den Glücksburgern, die auf 36:32 wegzogen.

Glücksburg: Kristof (12), Friedrich (7), Götzin (7), Behncke (3), Winkels (3), Petersen, Breuer, Meislahn, Page (je 1).

SZOWW II: Krieger (11), Fülbier (10), Vlasics (3), Feddersen (3), Peters (2), Bergholz, Bies, Westermann (je 1).

 

Quelle: www.shz.de

 

Rendsburger TS - HSG SZOWW II  24:33 (12:17)

Am 30.09.2008 um 20 Uhr stand für uns die  3. Runde im Pokal an. Gegner war der Rendsburger TSV (Kreisliga).  Wir waren  im Vorfelde gewarnt, denn die Rendsburger hatten in der Runde zuvor Dänischenhagen ( Landesliga ) aus dem Wettbewerb geworfen. Schon beim Warmmachen merkte man, dass wir lustlos waren, fingen wir doch erst 20 min vor Beginn an, uns zu erwärmen. Ohne 8 Spieler kamen wir wie gewohnt schlecht ins Spiel. Wenn die Rendsburger nicht alleine in der ersten Halbzeit 10 x Stürmerfoul, 15 x Schritte ( nur geschätzt ) gemacht hätten, wäre der Halbzeitstand von 17:12 für uns sicherlich nicht zustande gekommen. Wir schickten immer wieder Pelf Meter zum Konter nach vorne, die er allesamt sicher verwandelte. In der Halbzeit wurde kurz angesprochen was wir besser machen können. Urteil: ALLES!!  Die Rendsburger spielten weiter unkonventionellen Handball, brachten uns aber nicht wirklich in Bedrängnis. Wir blieben einfach hinten stehen und warteten, was da auf uns zugerannt kommt. Schließlich konnten wir uns immer weiter absetzen und gewannen am Ende noch recht deutlich mit 33-24. Mehr war es aber auch nicht. Anzumerken ist noch, dass Griese nur einen Kurzeinsatz hatte, nachdem Ihm eine Hand des Gegners im Wege war und er mit einer Risswunde im Auge nicht weiterspielen konnte. Nun warten wir auf den nächsten Gegner im Pokal. Im Internet steht, das der THW Kiel II unser nächster Gegner ist. Sollte es so sein, freuen wir uns auf die Aufgabe.

Zu Guter Letzt möchten wir uns von Pelf Meter verabschieden. Er hat zwar nur 2 Spiele bei uns mitgemacht, aber dort war schon zu sehen, dass er eine Bereicherung für die Zweite war. Er verlässt uns Richtung Australien um dort den Handballsport noch attraktiver zu machen. Als Nebenjob hat er sich dort die Landwirtschaft ausgeguckt, wenn der Handball Ihm dann noch Zeit lässt.

Wir wünschen Dir auf jeden Fall alles Gute im nächsten ¾ Jahr und vielleicht machen wir unsere Drohung ja war und holen dich Anfang Juli dort ab.

 

Spielbericht HSG SZOWW II - Bredtstedter TSV

HSG SZOWW II – Bredstedter TSV 30:29 (15:15).

 

Am 20.09.2008 hatten wir unser erstes Heimspiel gegen die Mannen aus Bredstedt. Auf deren Homepage als selbsternannter Aufstiegsaspirant traten die Jungs um Trainerfuchs Sönke Lass sehr selbstbewusst bei uns auf. Wir hingegen, mal wieder mit einer anderen Aufstellung als in der Woche vorher, kamen nur schwer in Tritt. Der sehr stark aufspielende Linksaussen von Bredstedt narrte unsere Abwehr/Torhüter ein ums andere Mal und so konnte sich keine Mannschaft deutlich absetzen. Bei  einem Halbzeitstand von 15:15 wurden die Seiten gewechselt und Mike schwor uns ein , vorne noch konzentrierter zur Sache zu gehen. Bredstedt ließ sich aber nicht abschütteln und ging sogar bei Stand mit 23:20 in 3 Toren in Führung. Wir kämpften uns aber wieder heran und in den letzten 10 Minuten ging es Tor um Tor. Beim Stand von 29:29 ca. 1 Minute vor Schluss spielten wir Pelf Meter auf Linksaussen frei und er traf mit seiner ganzen Routine in die Bredstedter Maschen. Die letzten Sekunden vergingen und Bredstedt schaffte es nicht mehr den Ball bei uns im Tor unterzubringen. An diesem Tag hat das Glück die Partie entschieden, denn beide Teams haben auf Augenhöhe gegeneinander gespielt. Danke an Tom, den Steinewerfer vom Weissenhäuser, das er sich sofort nach Anfrage bei uns ins Tor stellte, da Björn zum Mucke machen war und Kiki noch nicht wieder fit ist / arbeitet. Somit war die Rostocker Wand nicht so alleine. Nächste Woche spielen wir dann in Glücksburg gegen die Turner von „Hasse“ Petersen. Mal schauen was da so geht. Aber erst mal ist Pokal in Rendsburg.

SZOWW II:

Fülbier (8), Hansen (6), Peters (5), Westmann (3), Flatterich (3), Schlemeier (3), Lorenzen (2).

 

Bredstedt: Carl (11), A. Görtzen (6), Görrissen (4), Schulte (3), Petersen (2), B. Kinsky (2), M. Görtzen (1).

 

Quelle: www.shz.de

Pokalspiel: TSV Büsum -HSG SZOWW II

HZ: 16:5  Endergebnis: 30:17

 

Von Beginn an setzten wir die jungen Büsumer mächtig unter Druck. Mit unserer an diesem Tag starken 6:0 Deckung  kamen die Dithmarscher Mannen überhaupt nicht zurecht, sodass Sie erst in der 16. Min das Zweite Tor erzielten. Vorne hingegen wurden die Chancen unserer Leute nicht konsequent genutzt, weshalb nur ein Halbzeitstand von 16:5 auf der Anzeigetafel zu lesen war. Ulf Hausburg stand in der ersten Hälfte zwischen den Pfosten. "Irgendwie benötigt der „Alte“ Mann kein Training mehr. Kamen die Büsumer mal zu einem guten Wurf, so war der „Hexer“ von der Zweiten zur Stelle", erwähnte der Headcoach nach dem Spiel kopfschüttelnd. Er hatte in der ersten Hälfte eine Quote von über 70 Prozent!!!

In der zweiten Hälfte ließen wir das ganze ruhiger angehen und Mike wechselte munter durch. So wunderte es auch keinen mehr, dass Helge Schlemi  mitte der zweiten Hälfte auf Halb Rechts spielte, oder Ove Bergholz ebenfalls im Rückraum auftauchte. Selbst Birger „Barns“ durfte sich auf der Shooter Position (RR) versuchen. Aufgrund der körperlichen Überlegenheit ( ich behaupte mal 30Kg und mehr Unterschied) kamen alle mitgereisten zu ihren Einsatzzeiten.

Positiv zu erwähnen ist noch die mannschaftliche Geschlossenheit. Jeder durfte sich in die Torschützenliste eintragen, die unser neuer Betreuer Jay Pee mit Bravour geführt hat.

 

(Bericht: Headcoach)

 

Torschützen: Björn-Ove Peters (8), Martin Füllbier (5 davon 3 Siebenmeter), Kai Flatterich (5 davon 1 Siebenmeter), Holer Westermann (3), Michael Feddersen (3), Birger Rudolph (2), Ove Bergholz, Leif Gutbier, Helge Schlemeier und Kim-Martin Vlasics (je 1)

Torhüter: Ulf Hausburg (1.-30. Min. = Quote 73%), Björn Petersen (31. - 60. Min. = Quote 36%)
Spielverlauf: 2-0, 7-1, 11-2, 12-4, 16-5 / 19-5, 23-8, 23-13, 27-14, 30-17

Die Zweite - HSG Weddingstedt/He/De III 31:18

Am letzten Samstag kam es in Ohrstedt zur Partie HSG SZOWW II vs. HSG Weddingstedt/Hennstedt/Delve 3 ( Da sag doch noch mal einer unser Vereinsname sei lang....).

Nachdem wir im Hinspiel zu unchristlicher Zeit ( 11 Uhr morgens) in Hennstedt unsere Probleme mit der „Dritten“ hatten ( Herren des reiferen Alters ) und uns erst zum Ende des Spiels durchsetzen konnten, wollten wir nun von Beginn an zeigen, das hier der Kohl verdammt hoch hängt. Dementsprechend machten wir uns richtig warm, was man vom Gegner nicht wirklich behaupten konnte. Der letzte Spieler kam nach Zigarette ca. 10 min vorm Spiel auf die Platte zu warm machen. Mike schwor uns in der Kabine ein, das man den Gegner nicht unterschätzen sollte auch wenn diese sich noch im „Kaltzustand“ befinden. Wir fingen gut an, führten schnell 3:0 und bauten uns über 8:5  einen Vorsprung zur Halbzeit von 15:9 aus. In der Halbzeit wurde schnell besprochen, dass wir weiter so konsequent in der Abwehr spielen sollen, denn der Gegner kam damit überhaupt nicht zurecht. Nachdem einige sich mit Salzstangen gestärkt hatten ( Abgeguckt von C. Schwarzer ) gingen wir in die zweite Halbzeit und machten da weiter wo wir aufgehört hatten. Mit schnellem Spiel und einer guten Abwehr mit Kiki und Tom hinten drin erspielten wir uns einen 10 Tore Vorsprung in der 40. Min. Die „Oldies“ hatten sich jetzt aufgegeben und wollten das Spiel nur noch beenden. Es wurde durchgewechselt und jeder kam zu seinen Spielanteilen. Wir ließen aber nicht nach und kamen so am Ende zu einem verdienten 31:18 Erfolg. Einig waren wir uns aber, das wir durchaus min. 10 Tore hätten mehr werfen müssen, aber so sind wir halt. Bis auf unseren Oldie Matthias konnten sich alle in die Torschützenliste eintragen. Dank an Henning Lorenzen, der sich bereit erklärt hatte uns zu unterstützen, da mit van de Gries, Paule und Mo 3 Leute fehlten und Harry und Henning angeschlagen waren. Er fügte sich gleich in die Truppe ein und glänzte nicht nur mit guten Anspielen. „ Danke Henning, dafür“ . Sonntag kam dann die Botschaft, das Hochdonn nur unendschieden in Kropp gespielt hat und somit einen Punkt hinter uns ist. Am nächsten Wochenende gastieren wir in Meldorf und Hochdonn spielt zuhause gegen Eddelak ( derzeit nach Minuspunkten Tabellenführer). Vielleicht sind wir dann wieder im Geschäft um die Meisterschaft, wie gesagt: VIELLEICHT….

Vorbericht HSG Weddingstedt/Hennstedt/Delve III

 

Anpfiff ist um 19 Uhr in der Heinrich-Carstensen Halle in Ohrstedt. Schon in Dithmarschen hatten wir große Schwierigkeiten mit der unangenehmen Spielweise der Weddingstedter Dritten. Und wir scheinen nicht die Einzigen zu sein, da unser heutiger Gegner recht gesichert im Mittelfeld der Tabelle steht und schon so manchen "Großen" ärgern konnte. Ohne Manuel (mit Madame unterwegs), Mo (wieder im Freistaat), Heiko (lernt für sein Examen) und Ulf (hat sich bei der Ersten festgespielt) werden wir alles geben müssen, um nicht am Ende eine böse Überraschung zu erleben. In diesem Sinne hoffen wir auf ein wenig Unterstützung von den Rängen, damit wir uns auch weiterhin die Chance erhalten, eventuell noch in die Meisterschaft eingreifen zu können......

 

Eure Zweite

HSG Weddingstedt/He./De. II - HSG SZOWW II 18:30 (13:14)

Am 01.03.2008 fuhren wir am Abend nach Weddingstedt um dort gegen die zweite Vertretung zu spielen. Nach dem Ausfall von Achim ( Hand kaputt, gute Besserung ) musste Holger den Bus fahren. Nachdem wir sicher am Ziel ankamen ( Danke Holger ) blieben uns nur ca. 15-17 min zu warmmachen. Wir fingen mit ungewohnter Aufstellung  an, da Löw und der Headcoach vorher noch in Ostenfeld für die Erste ranmussten. Dafür war Kiki wieder mit von der Partie. In der ersten Halbzeit haben wir uns das Spiel wohl zu leicht vorgestellt, nachdem wir das Hinspiel schon sehr deutlich für uns entschieden hatten. Wir kamen nicht in Tritt und der Gegner kam immer wieder zu leichten Toren. So ging es Tor um Tor bis zum Halbzeitpfiff. Matthias gelang mit dem Schlussgong noch der Führungstreffer. Nach einer deutlichen Ansprache von Mike in der Kabine gingen wir hochmotiviert in die zweite Halbzeit. Nun waren auch Löw und Headcoach in Dithmarschen angekommen. Mit schnellen Konterspiel und einer sehr guten Abwehr ( Kommentar von Kiki )  erspielten wir uns schnell eine 6-Tore Führung. Der Heimmannschaft gelang erst in der 42. Der erste Treffer in Halbzeit zwei. Weiterhin über eine sichere zweite Welle und endlich auch Spielzügen kamen wir am Ende noch zu einem ungefährdeten 30:18. Da wir noch etwas für das Torverhältnis machen müssen, muss man den vergebenen Chancen in der ersten Halbzeit nachtrauern. Positiv ist zu erwähnen, das Leif sein erstes Ligator erzielt hat, was sofort mit einer Kiste Bier bestraft wurde. Nach dem Spiel gab es schön belegte Platten ( Danke hier an Heiko und Jens ) und ein schönes Bierchen. Und danach hat Holger uns alle wieder heil nach Hause gebracht. In diesem Sinne : Einer für Einen!!

 

Chance gewahrt...... Sieg über Hochdonn II mit 27:24 Toren!

 Die Vorzeichen für das Spitzenspiel gegen Hochdonn II standen alles andere als gut. Neben dem Ausfall von Halblinks-Ikone BamBam Schneider (Holger Westermann), der sich mit Wasser im Knie wohl für den Rest der Saison abmeldete, hatten wir ebenfalls mit anderen Wehwehchen zu kämpfen: Jens hatte unter der Woche noch Sorgen um seine Haut, Kiki war beim Geburtstag seiner Mutti (von hier aus noch herzlichen Glückwunsch an Mama K.), Mo musste wieder in Bayern nach dem Rechten sehen und Tom war eigentlich auch nur sporadisch mit von der Partie, da er ebenfalls mit Knieproblemen zu kämpfen hat. Als dann noch Ulf „die Rostocker Wand“ Hausburg genau vor unserer Partie bei der Ersten aushelfen musste, gingen uns langsam aber sicher die fitten Spieler aus. Auch unser Trainer Mike Nickel konnte nicht erscheinen, da er sich beim Altliga-Fußball etwas zu sehr bewegte..... Zum Glück bekamen wir Unterstützung von Spothi aus der Ersten, der sich aufgrund seiner Sperre bei uns tummeln durfte. Vielen Dank an dieser Stelle!

Trotzdem wollten wir unbedingt gewinnen, um die letzte Chance auf den Aufstieg nicht zu verspielen. Doch die Realität holte uns schnell ein. Schlechte Würfe, Unstimmigkeiten in der Defensive und zu wenig Biss in der Vorwärtsbewegung sorgten dafür, dass sich Hochdonn schnell mit 4:1 Toren absetzte. Schon in dieser Phase konnte man Kai Flatterich (übernahm den Trainerposten für dieses Spiel) wild auf der Bank erleben, um uns ein wenig wachzurütteln. Dies klappte zwar, aber nur schleppend. Bis zur Pause hatten wir das Remis geschafft, taten uns aber weiterhin schwer damit, die Hochdonner Achse Rühmann/Wegers in den Griff zu bekommen, da die beiden immer wieder Lücken in unseren Abwehrverbund rissen, die dann von ihren Nebenleuten genutzt wurden. Doch mit zunehmender Spieldauer gingen wir dann in Hälfte Zwei in Führung, konnten uns aber nie weiter als mit 3 Toren absetzen. In den letzten Minuten merkte man aber schon, dass wir ein wenig mehr wollten und auch konnten. Begünstigt wurde unsere Endlage dann auch noch durch die Rote Karte gegen Wegers, die sich nicht gerade als förderlich für das Hochdonner Angriffsspiel entpuppte. Am Ende gewannen wir nach einem harten Kampf mit 27:24 und haben wieder eine wesentlich bessere Ausgangsposition als noch vor diesem Spiel. Nun müssen wir weiterhin auf einen Ausrutscher von Eddelak hoffen, die noch gegen Kropp, Husum und Hochdonn ran müssen.

Fazit: Wir haben nur durch eine couragierte Leistung aller Spieler gewinnen können. Hochdonn war der erwartet schwere Gegner, der uns lange Zeit (wenn nicht sogar über die gesamte Spieldauer) alles abverlangte.

Vielen Dank nochmals an die Leihgaben der Ersten! Spothi und Kai haben uns sehr geholfen. Aber auch die Zuschauer seien kurz erwähnt, die sich zur späten Anwurfzeit (19 Uhr) noch in der Halle einfanden. Es war mal wieder richtig schön, vor mehr als 15 Zuschauern spielen zu dürfen........

 

                                                                        Eure Zweite

 

 

 

Letzte Ausfahrt Hochdonn?

Unsere gute Ausgangslage ist nun wieder futsch. Aus eigener Kraft können wir es nicht mehr schaffen. Die einzige Möglichkeit für uns besteht nun darin, 2 Punkte im heutigen Spiel gegen Hochdonn II zu ergattern. Der nach Minuspunkten Führende ist heute zu Gast in Ohrstedt. Das Hinspiel konnten wir, zumindest nach 50 guten Minuten, für uns entscheiden und wollen genau dort wieder anknüpfen. Was aber sicherlich nicht einfach wird, da die Landesliga-Reserve mit einigen alten Oberliga-Recken aufläuft, die uns im Hinspiel schon zeigten, dass wir Topleistung bringen müssen, um zu gewinnen. Allen voran ist hier Torge Wegers zu nennen, den wir heute im Griff haben müssen. Hochdonn profitiert immer wieder von seiner individuellen Klasse, die wir schnellstmöglich unterbinden müssen. Denn nur dann ist ein Sieg und die Hoffnung auf die Meisterschaft in greifbarer Nähe. Falls sich Eddelak dann noch einen Ausrutscher gegen z.B. Hochdonn oder Kropp leisten sollte, könnten wir vielleicht am Ende doch noch jubeln. Hierzu muss aber ein Sieg gegen Hochdonn her!

Wir, die zweite Männer, hoffen somit darauf, dass nach dem Spiel der Ersten gegen den THW noch einige Zuschauer sitzen bleiben und auch uns im Kampf gegen den starken Gegner unterstützen. Wir können es dringend gebrauchen und freuen uns auf eine volle Hütte......

 

Zurück auf dem Boden der Tatsachen!

35:28 Niederlage gegen die SG Eddelak/St.Michaelisdonn I

Da haben wir es! Nun ist genau das eingetreten, was viele schon länger erwartet haben. Wir haben wieder Punkte gelassen, was sich in der Endabrechnung bitter auswirken könnte. Mit 35:28 Toren verloren wir am letzten Wochenende gegen einen unserer härtesten Konkurrenten um die Meisterschaft – der SG Eddelak/St.Michaelisdonn! Somit wären es (für Eddelak waren es) 2 Big Points gewesen, um uns die erste Mannschaft vom Leibe zu halten. Zwar fuhren wir motiviert und voller Selbstbewusstsein nach Dithmarschen, konnten aber zu keinem Zeitpunkt unsere sonst so solide Abwehrarbeit abrufen. Hinzu kam noch, dass Jensi sich beim Aufwärmen einen Riss im Finger zuzog, der ihn die gesamte erste Halbzeit beschäftigte und uns zwang, den ersten Abschnitt in einer eher ungewohnten 5:1 Formation zu spielen. Dies nutzte Eddelak schamlos aus und kam auch immer wieder durch Übergänge und Einläufer zu leichten Toren. Bei uns fehlten hier einfach die Absprachen und die Zuordnung, sobald ein gegnerischer Spieler auflöste. Doch auch im Angriff machte es die SG geschickt und nahm über die gesamte Spielzeit Martin in kurze Manndeckung. Zwar kamen wir trotzdem zu unseren Toren, mussten aber wesentlich härter dafür arbeiten. Hier sollte man auch mal unseren Rentner Matthias erwähnen, der sich über die gesamten 60 Minuten im Angriff wirklich aufgerieben hat und sich für nichts zu schade war. Bis zur Pause lagen wir leicht mit 3 Toren im Hintertreffen, was ja eigentlich nicht viel war. Im zweiten Abschnitt konnten wir endlich wieder eine Defensive 6:0 Formation spielen, da Jensi die Blutung endlich stillte. Sofort glichen wir aus und hatten wieder alles im Griff. Aber leider nur bis zum 21:21 Zwischenstand! Denn nun vergeigten wir vorne etliche freie Würfe und vergaben die gute Möglichkeit, einen kleinen Vorsprung zu erzielen. Eddelak hingegen spielte konzentriert weiter und schaffte es immer wieder, dass wir einen Schritt zu spät in der Abwehr waren – die Folge war meist eine 2min Strafe und ein erneuter Rückstand. Allgemein kann man sagen, dass wir fast die gesamte zweite Hälfte in Unterzahl spielten, wodurch wir der Chance beraubt wurden, Eddelak noch gefährlich zu werden. Hinzu kam noch die berechtigte Rote Karte gegen Manuel. Am Ende verloren wir verdient mit 35:28 Toren, da wir es zu keinem Zeitpunkt schafften, eine Einstellung zum Gegner zu finden. Ein großes Dankeschön gilt hier noch schnell Matthias Niedermeier, der nach 5 Jahren ohne Handball bei uns als zweiter Torhüter agierte, da Kiki und Tom beide verhindert waren. Doch die Dithmarscher Freunde waren eindeutig heißer und wollten diesen Sieg ein wenig mehr! Vielleicht waren wir uns auch einfach nur zu sicher, dass Spiel für uns entscheiden zu können. Wer weiß......

HSG-Express überrollt Schwarz Rot Schülp

Am Samstag hieß unser Gegner TSV Schwaz-Rot Schülp, genau die Mannschaft, gegen die wir im Hinspiel unsere zweite Saisonniederlage kassierten.

Hierfür wollten wir Revanche und gingen dementsprechend motiviert und konzentriert in diese Partie.

Gestützt auf unser Abwehrbollwerk mit Jens-Peter, Henning und Holger im Mittelblock, wurde jeder Fehler der Schülper gnadenlos mit einer ersten oder zweiten Welle bestraft.

Die Folge war für Schülp ein Rückstand von 8:2 in der 9. Spielminute, ein 16:4 in der 19 Spielminute, und schließlich ein Halbzeitstand von 22:6!!!

 

Hut ab!

 

Nach einer kurzen Verschnaufpause hatte der Headcoach wieder zum Tanz gebeten und seine neuen Tanzschuhe geschnürt. Samba Samba ole´!

Wir machten genau da weiter, wo wir aufgehört hatten, und der TSV kämpfte tapfer weiter, aber an diesem Tag gab es für  Schülp in Ohrstedt nichts zu holen.

Wir bauten die Führung kontinuierlich aus, und am Ende stand ein 35:14 auf der Anzeigetafel.

An dieser Stelle nochmals ein riesiges Dankeschön an die Band, die uns Mentzi als zweiten Keeper zur Verfügung stellte.

 

Aus der Kabine hörte man nur noch so etwas ähnlichen wie „...du bist so heiß wie ein Vulkan...“ vom Headcoach, oder das obligatorische „...man heb de een Schmeer kregn!“ von Henning.

 

Pokalfinale: Die Zweite vs. HSG Nord-NF IV (Sonntag, 11 Uhr, Husum) 33:24 (18:11)

Nach kurzer Nacht trafen wir uns um 10:15 Uhr an der Halle in Husum. Pokalfinale war angesagt. Gegner zu so einer unchristlichen Zeit war die vierte Reserve von der HSG Nord NF.

Zum Warmmachen sei nur gesagt, das Bam Bam versucht hat die Latte zu zerschießen . Kopfschütteln in der Runde war die Reaktion darauf. Leider hatten es einige von uns versäumt am Abend vorher rechtzeitig ins Bett zu gehen, zumindest hatte der ein oder andere einen schlechten Atem oder zumindest verblitzte Augen. Dementsprechend Müde gingen wir ins Spiel (außer van de Gries) und das Spiel plätscherte vor sich hin. Als wir “wach“ waren, so um die 15 min., zogen wir unser Positionsspiel und diverse andere Sachen aus dem Hut. Nord NF hatte nun kein Mittel mehr gegen unser Spiel und wir zogen zur Halbzeit auf 18:11 davon. Dieses ist jetzt kein Deja-Vu, nein auch hier waren andere Dinge in der Halbzeit wichtiger als das Spiel. Und so kam es, wie es kommen musste. Nord NF kam auf 18:16 heran. Das Kampfgericht fragte bei unserer Bank nach wann wir wieder anfangen mit Handballspielen. Wir vertrösteten Sie noch kurz und 5 min später stand es 22:16 für uns. Nord NF konnte oder wollte nicht mehr, auf jeden Fall zogen wir davon und führten sogar mit 11 Toren. Leichtsinnig und durch eine völlig überzogene Rote Karte für Henning (3x2min),  bröckelte das Abwehrmauerwerk (Eigenlob sei an dieser Stelle mal erlaubt) und so kam Nord NF noch auf 9 Tore ran. Endstand war 33:24 und unser Kapitänsanwärter Basti  nahm überglücklich den Pokal aus den Händen von Peter Blunk entgegen. Ich meine sogar es war eine Träne bei Basti zu sehen. Feiern wollte niemand mehr wirklich, dazu waren einfach alle zu Müde.

HSG Kropp-Tetenhusen II – HSG SZOWW II 28:30 ( 9:16)

Am 02.03.2008 fuhren wir zur Crime-time Zeit nach Kropp, um uns gegen den Tabellenvierten zu duellieren. Wir waren gewarnt, da Kropp in Hochdonn gewann und zuhause Eddelak bezwungen hatte.

Dementsprechend gingen wir hochmotiviert ins Spiel und so konnten wir uns aus einer guten Abwehr  Mitte der ersten Halbzeit absetzen. Im Angriff wurde überlegt gespielt und auf die Chance gewartet. Kropp hatte kein Mittel gefunden, um uns unschädlich zu machen. Wir trafen von überall und somit kam es zu einem 16:9 Halbzeitstand für uns.

Wie es bei der Zweiten so üblich ist, wurde in der Halbzeitpause viel gelacht und es hat wohl keiner Mike zugehört, als er betonte: Kropp hat sich noch nicht aufgegeben, also weiterkämpfen, die haben nichts mehr zu verlieren.

Gesagt, getan.  Fast zumindest, denn Kropp kam mit einer offensiveren Abwehr zurück aufs Feld. Dieses hat uns irritiert und wir kamen aus dem Tritt bzw. fielen fast hin. Kropp schaffte sogar das Unentschieden zum 22:22.  Dann besannen wir uns wieder und fingen endlich an zu kämpfen. Wir setzen uns wieder auf 3 Tore ab und konnten diesen Vorsprung bis zum Ende verteidigen. Schließlich gewannen wir am Ende verdient, aber glücklich. Aber wie kamen die Weisheiten nach dem Spiel nur so angeflogen: „Gewonnen ist Gewonnen“, „Ein Pferd springt auch nicht höher als es muss“ und nach der ersten Kiste Bier wurde sogar schon wieder „Hebt de een schmeer kreggn“!!! Dieses waren zwei BIG Points auf dem Weg nach oben. Kurz danach ging es nach Hause um schnell ins Bett zu kommen, da am Sonntag um 11 Uhr schon wieder Handball auf dem Programm stand, nämlich das Pokalfinale.

 

SG Hochdonn/Sü/Bu II - HSG SZOWW II 20:24

Der Motor ist warm gelaufen......

 

Am Samstag traten wir zum Spitzenspiel gegen die Zweite Mannschaft der SG Hochdonn/Süderhastedt/Burg im freundlichen Dithmarschen an. Spitzenspiel deshalb, weil wir durch die Niederlage von Eddelack auf den zweiten Platz (nach Minuspunkten) vorrücken konnten und die SG mit nur zwei Punkten Abstand auf dem ersten Platz rangierte.

Uns allen war schon vor der Partie bewusst, dass ein Sieg in Burg ein wichtiger Mosaikstein im Kampf um die Meisterschaft werden kann, da wir dann punktetechnisch gleichziehen konnten und ebenfalls noch die SG in eigener Halle vor der Flinte haben. Dementsprechend motiviert, aber auch konzentriert, gingen wir in diese Partie. Vor allem die Abwehrarbeit um Jensi, Henning und Heiko musste stimmen, um den Dithmarscher Jungs gefährlich werden zu können. Die ersten Minuten gestalteten sich dann eher stockend, da beide Teams erst mal sehen wollten, was das andere denn nun wirklich kann..... Glücklicherweise konnten wir an diesem Tag mehr. Die Abwehr stand souverän und auch im Angriff leisteten wir uns ungewöhnlich wenig Fehler. Bis zur Pause hatten wir uns einen kleinen Vorsprung erarbeitet, den wir nach Möglichkeit ausbauen wollten. Vor allem über das Tempospiel schien hier an diesem Tag einiges möglich zu sein, da die Hochdonner überhaupt kein Konzept gegen unsere aggressive und kompakte Defensive fanden. Und wenn doch einmal jemand durch die Reihen stieß, waren Ulf und Kiki auf dem Posten und bewahrten uns vor Schlimmerem. Nach dem Wechsel drehten wir dann noch mehr auf und kamen immer wieder über die zweite Welle zum Erfolg. In der 46. Minute markierten wir die erste 10 Tore Führung (22:12) und schienen auf dem besten Weg zu sein, den Tabellenführer zu deklassieren. Doch dies war wohl auch das Signal für uns, das Kämpfen einzustellen. Denn ab jetzt wurde nur noch gezaubert. Ach nee, stimmt so nicht ganz: Jeder versuchte auf einmal zu zaubern!!! Leider klappte dies überhaupt nicht...... Hochdonn lief nun einen Konter nach dem Anderen und zeigte uns schnell, dass wir mit einer halbherzigen Einstellung nichts werden können. Zum Glück blieb Kiki noch wach zwischen den Pfosten und ersparte uns einige Gegentore. Am Ende hieß es dann nur 24:20! Natürlich freuen wir uns über den Sieg und sehen es auch als positiv an, dass wir Auswärts beim Spitzenreiter punkten konnten. Doch trotzdem bleiben eher die letzten 10 Minuten des Spiels hängen, in denen wir mal wieder zeigten, dass die Schönspielerei nichts für die Zweite ist. Nur mit konsequenten Aktionen und auch nur als Mannschaft können wir bestehen, was es auch schon wieder an diesem Wochenende zu beweisen gilt.

Denn dann wartet in Kropp (Samstag, 20 Uhr) schon wieder das nächste Kaliber auf uns. Wenn es uns dort nicht gelingt, den Kampf und die Konzentration über 60 Minuten aufrecht zu erhalten, könnte die Meisterschaft in weite Ferne rücken. Und eigentlich müssen wir dort auch Kräfte schonen, da wir gleich am Sonntag (11 Uhr) in Husum zum Pokalfinale antreten müssen. Gegner ist dann die HSG Nord-NF IV, die sich mit uns messen wird. Englische Wochen also in der Kreisoberliga! Über den ein oder anderen Zuschauer würden wir uns in dieser Partie sehr freuen, da es ja immerhin um Pokale und Sensationen geht.......

 

HSG SZOWW II - SG Weddingstedt/Hennstedt/Delve II 39:18

Kimi (oder auch Flip) zeigt den klassischen Grashüpfer!Kimi (oder auch Flip) zeigt den klassischen Grashüpfer!

Tja, was soll man sagen. Am letzten Wochenende hatten wir die Hennstedter Dritte vor der Flinte. Nun kam die Zweite Mannschaft der SG zu Besuch, die wir schon im Spiel gegen die Dritte ordentlich beobachten konnten.

Gleich zu Beginn der Partie, in der Leif, Paule, Kiki (musste bei der Ersten aushelfen) und Coach Carter (Mike) fehlten, zeigten wir, dass wir uns den erkämpften sonnigen Platz an der Tabelle nicht wegnehmen lassen wollten. Konzentriert und bissig agierten wir über die gesamte Spielzeit und erspielten uns somit ein standesgemäßes 39:18 Endergebnis. Alle trugen sich in die Torschützenliste ein und hatten am Abend bei Harrys Fest ne Menge zu erzählen.

Schön war zu sehen, dass wir ausnahmsweise mal über 60 Minuten Vollgas gegeben haben und somit auch zu diesem eindeutigen Ergebnis kamen. Denn am Ende der Saison kann es eventuell auch um das Torverhältnis gehen. Eddelack tat uns auch noch den Gefallen, gegen Kropp zu verlieren, weshalb wir nun nach Minuspunkten den zweiten Platz erklommen haben....... So darf es gerne weiter gehen......!

SG Weddingstedt/Hennstedt/Delve - SZOWW II 25:29

Am Sonntag trafen wir uns alle um 9.30 Uhr in Ostenfeld, um rechtzeitig den Weg nach Dithmarschen anzutreten. Gegner sollte zur idealen Anwurfzeit die SG Weddingstedt/Hennstedt/Delve III sein! Leider kamen nur fast alle pünktlich, da sich Heiko aus ungeklärten Gründen erst gegen 9.20 Uhr aus dem Bett bewegen konnte, weshalb er auch erst gegen 9.50 Uhr bei Paule an der Tür rüttelte. Trotzdem kamen die beiden relativ pünktlich in der Hennstedter Sporthalle an und genossen sogar noch die restlichen 5 Minuten des Aufwärmprogramms (Kommentar von Heiko: "Wenn uns per Telefonat gesagt wird, dass wir die Abfahrt Weddingstedt nehmen müssen, wird es eng mit der Zeit! Spätestens in Albersdorf hatten Paule und ich den leisen Verdacht, dass wir falsch sein könnten....!").

Das Spiel begann relativ schleppend, da nicht viele von uns so eine Anwurfzeit gewohnt waren. Immer wieder rutschte uns der gegnerische Kreisläufer durch die Maschen und wir lagen die ersten 15 Minuten immer in Rückstand. Erst langsam wurden wir wach und konnten bis zur Pause auch mit 3 Toren vorne liegen. Nach dem Wechsel wurde der Wind aus Dithmarschen strammer, was sich vor allem in der überharten Abwehr der Gäste wiederspiegelte. Etliche Ellenbogen und Schläge jenseits des guten Benehmens steckten wir nun ein, ohne das diese Vergehen wirklich bestraft wurden. Positiv zu bewerten ist da eher unser Verhalten gewesen, da wir zu keiner Zeit meckerten ooder uns zu unorthodoxen Methoden hinreißen ließen. Wir spielten unseren Stiefel herunter und versuchten, ohne Verletzungen aus dieser Partie zu gehen. Dies gelang uns auch sehr gut, da wir nach Schlusspfiff einen 25:29 Sieg mit auf die Rücktour nehmen konnten.